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Gesucht wurden 1999 Autoren für ein Multimedialexikon. Ich bekam den Job und war nun freie Autorin. Für dieses Medium entstanden in der Folge hunderte biografischer Porträts. Später kamen Plug-Ins mit kultur-historischen Themen hinzu, diese Plug-Ins konnten registrierte Lexikon-Nutzer sich als Erweiterung herunterladen.

Aber die Entwicklung des Internet schritt unaufhörlich voran, der technische Fortschritt war schließlich der Tod des Lexikons. Ich wollte Autorin bleiben, also wandte ich mich dem journalistischen Schreiben zu, immer das Kulturelle als Leitfaden: Buchbesprechungen aus der Belletristik und immer noch biografische Porträts meist historischer, aber auch zeitgenössischer Menschen.

Diese Artikel konnte ich in diversen Printmedien veröffentlichen. Beispielhaft seien genannt: die Emigrantenzeitschrift Aufbau, die Mittelbadische Presse mit ihrem Offenburger Tageblatt, die Zeitschrift G/Geschichte. Viele meiner Rezensionen finden sich im Portal des Literaturhauses Wien bzw. bei Jan Rintelens www.rezensionen.ch

Auch Essen & Trinken ist in der Kultur verortet und mir ein wichtiges Thema. Also schrieb ich auch hier, nämlich die Einleitungen dreier Kochbücher aus dem Compact-Verlag in der Reihe „Die besten Rezepte“: Pizza, Quiche & Co, Köstliche Hackfleischgerichte, Kartoffelgerichte. Außerhalb des Kulturellen verfasste ich werbliche Texte und schuf als Ghostwriter einen Zeitschriftenartikel zur Publikation in einer Fachzeitschrift.

Für eine Autorin gehören Recherchen zum Handwerkszeug und damit zum Alltag, also ergänzen sie mein Tätigkeitsfeld.